Über Wölfe gibt es eine umfangreiche Bibliothek von wissenschaftlichen Werken und Schriften sowie von populärwissenschaftlichen Arbeiten. Die Mediathek mit Filmen und Dokumentationen über das Leben und das Wesen der Prädatoren ist nicht viel kleiner.
Es erscheint aussichtslos, sich einen auch nur halbwegs vollständigen Überblick über die wichtigsten Veröffentlichungen zu erarbeiten. Deshalb beschränkt sich der Autor auf relativ aktuelle Publikationen, die eine mehr oder weniger zufällige Auswahl der Fachliteratur über den Wolf darstellen. Ebenso verhält es sich bei populärwissenschaftlichen Werken, wobei die Abgrenzung von wissenschaftlichen zu populärwissenschaftlichen Arbeiten für einen Nicht-Biologen schwierig ist. Ein wenig unkomplizierter ist die kleine Sammlung an filmischen Werken, da diese ausnahmslos für das breite Publikum erstellt wurden.
Grundsätzlich hat der Autor Werke ausgewählt, die er selbst gelesen, gesehen oder gehört hat.
Bild: Bakhauaddin-bek Sopybekov
Kurt Kotrschal ist einer der renommiertesten Experten für die Natur und die Wesensart von Wölfen und Hunden. Der emeritierte Professor an der Universität Wien hatte von 1990 bis 2018 den Lehrstuhl an der Fakultät für Lebenswissenschaften, Department für Verhaltensbiologie, inne und leitete zugleich die Konrad Lorenz Forschungsstelle für Ethologie in Grünau. 2008 war er Mitbegründer des WolfScienceCenter (WSC) auf dem Gelände eines Wildparks in Ernstbrunn in Niederösterreich, in dem die jahrtausendealte Beziehung zwischen Wolf, Hund und Mensch erforscht wird. Das Buch gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über das Sozialverhalten und die Eigenschaften von Wölfen und die Entwicklung der Wolf-Mensch-Beziehung.
Zugleich ist es ein entschiedenes Plädoyer für die Akzeptanz der Beutegreifer, da mit ihrer Rückkehr nach Zentraleuropa ein überaus positiver Einfluss auf die Umwelt und die Ökosysteme verbunden ist. Kotrschal nimmt sowohl irrationale Ängste von Wolfsgegnern aufs Korn, als auch die vor allem aus wirtschaftlichen Interessen gespeiste Propaganda von Agrar- und Jagdlobbys. Wenn wir das Wesen des Beutegreifers akzeptieren und seine Lebensräume bewahren, unterstützt er uns im Bemühen, den Artenschutz und die Vielfalt unserer natürlichen Umwelt zu erhalten.
Das Buch des Ludwigshafener Ex-Tatortkommissars Andreas Hoppe ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Wölfe, für die er sich mehr Verständnis von uns Menschen wünscht. Er ist fasziniert von der Vielfalt der Natur und von einem ihrer größten und intelligentesten Beutegreifer.
Hoppes Werk ist stark autobiografisch. Er berichtet von seinen Reisen nach Rumänien, Kanada oder Brandenburg und lässt Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen und Haltungen zum Wolf zu Wort kommen: hier der Herdenschutzbeauftragte oder Weidetierhalter, dort der Politiker oder die Ökologin. Der Autor ist bestrebt, einen Überblick über die verschiedenen Perspektiven auf den Wolf zu geben und damit den gesellschaftspolitischen und fachlichen Diskurs über die Rückkehr der Prädatoren möglichst objektiv darzustellen.
Dem ehrenamtlichen Wolfsbotschafter, der mit NGOs wie NABU, WWF und Vier Pfoten zusammenarbeitet, liegen Tiere – und Wölfe im besonderen – am Herzen. Dies lässt er die Leser und Leserinnen spüren und ist damit sehr authentisch.
„Die Weisheit der Wölfe“ gehört zu den Büchern, die man immer wieder zur Hand nimmt und mehrfach liest. Elli H. Radinger, die zunächst als Flugbegleiterin und nach ihrem Jurastudium nur wenige Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet hatte, absolvierte im Anschluss ein Ethologie-Praktikum in Wolf Park, einem US-amerikanischen Forschungsinstitut, und verfiel dem „Wolfsvirus“.
Radinger verbrachte in den 1990-er und 2000-er Jahren viele tausend Stunden bei der Freilandbeobachtung wild lebender Wölfe. Sie arbeitete als Freiwillige im Yellowstone Nationalpark in Wyoming und Montana, in dem ab 1995 wieder Wölfe angesiedelt wurden und gründete gemeinsam mit dem Wolfs- und Hundeexperten Günther Bloch die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.„.
Wer das Buch liest, ist beeindruckt von der Beobachtungsgabe der Wolfs- und Hundeexpertin und nachhaltig berührt von ihren Schilderungen des Familiensinns, dem Selbstvertrauen und der Geduld der Wölfe. Es sind Tiere, die planen, die sich emphatisch zu ihresgleichen verhalten und uns Menschen über ihre Werte wie Treue, Verantwortung und Achtsamkeit lehren können.
Erik Zimen (1941 – 2003) gilt als einer der bedeutendsten Wolfsforscher. In Zürich studierte er Zoologie und Anthropologie und promovierte bei Prof. Wolf Herre an der Universität Kiel mit der Arbeit „Wölfe und Königspudel – Ein Verhaltensvergleich“. Er leitete Forschungsprojekte über die Ökologie der Wölfe im Bayerischen Wald und zum Sozialverhalten der Prädatoren in den Abruzzen und arbeitete u.a. über die Verhaltensgenetik von Wölfen und Haushunden. Ab 1971 war Erik Zimen Mitarbeiter von Konrad Lorenz am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen. In einem Nachruf auf den früh an einem Gehirntumor verstorbenen Zimen wurde er mit Jane Goodall (die „Schimpansenmutter“) und Konrad Lorenz (der „Graugansvater“) verglichen.
In seinem Buch „Der Wolf“ beschreibt Zimen die Ergebnisse seiner Forschungen zur Rangordnung in Wolfsrudeln und zur Bildung von Familienstrukturen. Ausführlich schildert er das Sozialverhalten der Tiere, wobei die Anpassung an die natürliche Umwelt und an unterschiedliche Lebensräume eine große Rolle einnehmen. Letztlich nimmt er auch Stellung zur Mythenbildung rund um den Wolf und zu seiner Beziehung zum Menschen.
Zimen drehte – auch gemeinsam mit seiner Ehefrau – eine Reihe von Dokumentarfilmen und -serien für das Fernsehen. So erschien eine Filmserie, die die Entwicklung des Menschen in seinem natürlichen Lebensumfeld am Beispiel von fünf Tieren in fünf verschiedenen Teilen Europas nachzeichnet.
Die Odyssee der einsamen Wölfe
Die „Odyssee der einsamen Wölfe“ ist eine zweiteilige Dokumentation auf den Jahren 2016 und 2017, die ganz wesentlich zum Interesse des Autors an den Beutegreifern und insbesondere an Wanderwölfen beigetragen hat. Wanderwölfe sind Tiere, die sich im Lebensalter von knapp einem bis eineinhalb Jahren auf den Weg machen, um einen Geschlechtspartner zu suchen und ein eigenes Rudel zu gründen. Dabei können einzelne Individuen große Distanzen überwinden und gelten als „Weitwanderer“.
Die Dokumentation ist von hoher Qualität, weil sie aus der Perspektive der europäischen Wolfsforschung erstellt wurde und deshalb auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht. Dazu wurden Wölfe mit Sendern ausgestattet, um ihre Wanderrouten über GPS-Navigation nachvollziehen zu können. Für die Spielszenen in der Dokumentation wurden Wölfe eingesetzt, die von dem professionellen ungarischen Tiertrainer Zoltan Horkai trainiert wurden.
Das ZDF schreibt dazu: „Dies ist die Geschichte von drei außergewöhnlichen „Wanderwölfen“. Slavko läuft von Slowenien über die österreichischen Alpen bis ins nördliche Italien – insgesamt über 1.000 Kilometer. Der slowenische Wolfsexperte Hubert Potocnik folgt seinen Spuren bis in den Lessinia-Nationalpark bei Verona.
Ein zweiter Wanderwolf bricht in Ostdeutschland auf. Auf seiner gefährlichen Reise überquert Alan Flüsse und Straßen und erreicht nach 1.500 Kilometern die weißrussische Grenze. Seine Odyssee erforscht die deutsche Wolfsbiologin Ilka Reinhardt.
Die dritte Reise führt von Parma in Norditalien bis in die französischen Seealpen. 1.000 Kilometer legt Wanderwolf Ligabue zurück. Seine Spuren verfolgt die italienische Wissenschaftlerin Francesca Marucco.
Für alle Menschen, die sich für Tiere und ihr Verhalten interessieren ein sehenswertes Filmdokument!
Auf der Spur der Wölfe (oder auch: Im Tal der Wölfe)
„Wolf Walk – Auf der Spur der Wölfe“ ist ein Roadmovie der besonderen Art. Jean-Michel Bertrand, Filmemacher und Autor der 2019 entstandenen Dokumentation heftet sich über Monate auf die Fährte eines jungen Wanderwolfs, der in den atemberaubenden Landschaften des französischen Jura auf der Suche nach einem eigenen Territorium ist. Dabei muss das junge Tier fremde Wolfsrudel umgehen, da hier Gefahr für sein Leben besteht, er muss Pässe, steile Grate und Straßen überwinden, menschlichen Siedlungen ausweichen und Nahrung finden.
Bertrand ist ein Meister einer ruhigen und bedächtigen Erzählweise. Er verzichtet auf schnelle Schnitte und spektakuläre Szenen. Einblicke in das geheime Leben der Wölfe glücken mit Hilfe von Wildkameras, die er an den Schnittpunkten möglicher Routen des Jungwolfs postiert. Sein Einfühlungsvermögen in das Verhalten von Tieren ist sensationell, denn u.a. auch Bartgeier, Füchse, Rehe, Gämsen und Insekten geraten in sein Blickfeld. Ihm gelingt es, die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine Reise mitzunehmen, auf der sie in die Geheimnisse der Natur eintauchen und den Eindruck gewinnen, die Szenerie „live“ zu erleben.
Bertrand wirbt in seinem Werk überdies engagiert für eine neue Form von Naturverständnis – in der sich der Mensch zurücknimmt und als Teil von Ökosystemen und nicht etwa als deren Zentrum versteht. Letztlich trägt auch die unaufgeregte und erzählerische Musik von Armand Amar ihr Teil zu diesem wertvollen Filmdokument bei.
Wölfe und Menschen – Wege zur Koexistenz
Der Naturfilm „Wölfe und Menschen – Wege zur Koexistenz“ stammt vom bekannten Naturfilmer Sebastian Koerner, Lebensgefährte von Gesa Kluth, Co-Gründerin des LUPUS-Instituts für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland. Auf der Website des WWF wird die Dokumentation umfassend vorgestellt: „Der Film zeigt nicht nur einzigartige Aufnahmen aus dem Leben der Wölfe und ihrer Beutetiere in Deutschlands Kulturlandschaften. Er stellt auch die Erfahrungen dar, die verschiedene Menschen während der mittlerweile 25 Jahre seit der Rückkehr dieser heimischen Tiere mit ihnen gemacht haben – darunter insbesondere Schäfer und andere Weidetierhalter, die Herdenschutz betreiben. Deutschlands führende Wolfsforscher:innen fassen das in diesem Vierteljahrhundert angesammelte Wissen über die großen Beutegreifer zusammen und erklären die möglichen Konfliktpunkte sowie unterschiedliche Lösungen.
Der Film unterscheidet sich von herkömmlichen Naturdokumentationen, da er in einzelne fachliche Module unterteilt ist, die auch separat angeschaut werden können, z.B. im Unterricht oder in Vorträgen. Der Film soll keine emotionale Geschichte erzählen, sondern sachliche Informationen zum oft hitzig debattierten Thema Wolf anbieten. Die Module beschäftigen sich einerseits mit Biologie, Verhalten und Lebensraum von Wölfen, u.a. das Wolfsrudel, das Wolfsterritorium, Interaktionen mit wilden Beutetieren. Andererseits berichten Menschen ihre Erfahrungen im Nebeneinander mit Wölfen, sowie Experten im Wolfsmonitoring und -management über ihre Arbeit. Ein Schwerpunkt des Films liegt auf Möglichkeiten und praktischen Erfahrungen des Herdenschutzes in Deutschland und den Alpen.“
Der österreichische Wolfsforscher und -experte Prof. Kurt Kotrschal bewertete den Film in einem Gespräch mit dem Inhaber der Website im Juni 2025 mit den Worten: „Dieser relativ lange Film ist das Beste an einer Zusammenfassung der Fakten über Wölfe, das ich kenne.“ Der Link für Kurt Kotrschal führt auf die Episode 22 des Wolfspodcast, der weiter unten auf dieser Seite vorgestellt wird.
Die einzelnen Module im Überblick:
Kurt und seine Wölfe
Die Dokumentation „Kurt und seine Wölfe“ ist eine Momentaufnahme bzw. ein straffer Überblick über die wissenschaftliche Arbeit des WolfScienceCenter (WSC) in Enrstbrunn in Niederösterreich, das Prof. Kurt Kotrschal 2008 mitbegründet hatte. Die Redaktion des Fernsehsenders arte, in dessen Programm diese Dokumentation erstmals im Januar 2017 zu sehen war, schreibt in ihrer Vorankündigung: „12 Wölfe, 17 Hunde – mit diesen Tieren, die in unterschiedlich großen Gruppen leben, arbeiten die Forscher im Wolf Science Center bei Wien, um herauszufinden, wie sehr sich Hunde und Wölfe noch unterscheiden. In diesem Jahr nimmt das Center einen neuen Wurf Timberwölfe auf, die, von Hand aufgezogen, im Alter von fünf Monaten in die bereits bestehenden Rudel eingegliedert werden sollen. Als Vorfahren unserer Hunde übten Wölfe schon immer eine Faszination auf uns Menschen aus. Die einen lieben sie, die anderen fürchten sie. Doch richtig erforscht sind diese Tiere bis heute nicht.
Das Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn bei Wien stellt sich nun dieser Aufgabe. Hier werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Wölfen und Hunden untersucht, und unter anderem wird erforscht, wie sehr der Wolf dem Menschen in seinem Sozialverhalten ähnelt. Leiter dieser Einrichtung ist Professor Kurt Kotrschal. Bisher leben neben 17 Hunden auch 12 Wölfe im Wolfsforschungszentrum, alles erwachsene Tiere, die von den Forschern per Hand aufgezogen wurden. In diesem Frühjahr kommen neue Welpen hinzu, aus Russland und Kanada. Diese Jungtiere werden in Ernstbrunn ein neues Rudel bilden, bis sie im Herbst mit den Alttieren zusammengebracht werden.
Nur durch diese intensive Aufzucht können die Wölfe zu den Partnertieren ausgebildet werden, die die Wissenschaftler für ihre Experimente brauchen.
Seit 2008 gibt es das Projekt nun schon, diverse Erkenntnisse konnten schon gewonnen werden. Viele jedoch noch nicht. Etwa, warum die Wölfe heulen. So sind diese neuen Jungtiere ein wichtiger Schritt zum Erkennen des Wesens der Wölfe. Dafür müssen die Forscher um Professor Kotrschal aber erst einmal ihr Vertrauen gewinnen.“
Rotkäppchen reloaded
Ein hervorragend gemachter „Lehrfilm“ für Kinder und Erwachsene im Auftrag der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. Ein modernes „Rotkäppchen“ informiert sich als Reporterin über Vorkommen und Verhalten von Wölfen und recherchiert u.a. bei einem Schäfer und den Inhabern eines Wolfsgeheges. „Rotkäppchen“ fragt nach den Ursachen für Ängste und Vorurteile bei Menschen und kommt zum Fazit, dass Wölfe nicht gefährlich sind, wenn sich Menschen richtig verhalten.
Sehr empfehlenswert für Schulklassen oder Kindergeburtstage!
Leben mit Wölfen
Der Natur- und Tierfilmer Jim Dutcher lebte zusammen mit einer Wissenschaftlerin über einige Jahre mit einem Rudel Wölfe in den Sawtooth Mountains im US-Bundesstaat Idaho zusammen. Jim und Jamie Dutcher, so die Wissenschaftlerin, lernten sich über die Korrespondenz anlässlich ihres medizintechnischen Studiums näher kennen. Aus der Freundschaft wurde eine Liebesgeschichte, die mit dem Projekt der Wolfsbeobachtung in Idaho verbunden war.
Die Wölfe, die Jamie und Jim beobachteten, und in dem 2005 erschienenen Film „Leben mit Wölfen“ porträtiert werden, waren sozial kompetente Geschöpfe, die sich umeinander und um ihre engen familiären Bindungen kümmerten. Jim und Jamie Dutcher bauten Nähe und Vertrauen zu den scheuen Wildtieren auf. Dadurch gelangen ihnen außergewöhnliche Aufnahmen der fürsorglichen und verspielten Tiere. Durch ihre Arbeit wurden die Wölfe als Sawtooth Rudel weltberühmt.
Jim und Jamie Dutcher haben ihre Erlebnisse auch im 2019 erschienenen Buch „Das geheime Wissen der Wölfe. Was wir von ihnen lernen können und warum sie uns so ähnlich sind“ verarbeitet.
Wölfe
Dieser berührende Film handelt sowohl von der beruflichen und persönlichen Entwicklung des international vielfach ausgezeichneten Naturfotografen und -filmers Jim Brandenburg, als auch – und das steht im Vordergrund des Werks – von Wölfen in den USA.
Dazu unternimmt die Filmemacherin Julia Huffmann mit Jim Brandenburg eine Reise nach Minnesota, in das sogenannte Wolfs-Land, wo eines der größten frei lebenden Wolfsrudel der Vereinigten Staaten lebt. Sie machen sich auf die Suche nach den faszinierenden Tieren, um ihre Geschichte zu erzählen. Auf ihrer Reise porträtieren die Filmemacher sowohl Menschen, die Wölfe fürchten und hassen, als auch diejenigen, die sie schützen und lieben.
Dabei tauchen Huffmann und Brandenburg auch tief in die Historie der Mensch-Wolf-Beziehung ein und berichten über Völker, die seit jeher von der Jagd lebten und im Wolf einen ihnen überlegenen Konkurrenten erkannten wie auch von Menschen, die den Wolf als Beschützer und übernatürliches Wesen verehrten und verehren.
Der Wolfspodcast ist eine Produktion der Journalistin Sabine Sebald: „Der Wolf ist wieder da, und er ist gekommen, um zu bleiben. Die Diskussion um seine Rückkehr ist jedoch politisch und gesellschaftlich mehr als aufgeladen. Dieser Podcast macht sich für den aktiven Wolfsschutz stark. Mit vielen wissenschaftlichen Fakten, spannenden Informationen rund um das Leben der wilden Wölfe, sowie politische und juristische Hintergründe und News. Gespräche mit Expertinnen und Experten liefern die unterschiedlichsten Perspektiven zum Thema Wolf. Denn nur, was wir kennen, können wir lieben und nachhaltig schützen. Folgt uns auf den Spuren unserer wilden Wölfe.“
Sabine Sebald ist seit 1984 Moderatorin bei Radio ffn, Antenne Niedersachsen und dem Berliner Rundfunk. Sie wurde zur Journalistin (TV, Radio), Sprecherin und Moderatorin ausgebildet.
Die jeweils aktuelle Folge des Wolfspodcast sowie die mehr als 60 bisher produzierten Sendungen können über den Link in dieser Box gehört werden. Der Inhaber der Website kann diese Audioproduktion nur sehr empfehlen, da es der Moderatorin jeweils gelingt, kompetente Gesprächspartner und -partnerinnen aus der Wolfscommunity zu gewinnen, um der interessierten Hörerschaft eine Fülle von faktenbasierten Informationen zu bieten.
